Die 7-Punkte-Kaufcheckliste
Eine einzelne, klar benannte Zutat lässt sich leichter bewerten als eine Mischung mit unklaren Teilmengen.
Prüfe Nettofüllmenge und deklarierte Kreatinmenge. „Portion“ ist ohne Grammangabe keine stabile Vergleichsbasis.
Eine Chargenkennzeichnung schafft die Verbindung zwischen Dose, Rückruf und möglicher Prüfdokumentation.
Name, Anschrift und Kontakt des verantwortlichen Unternehmens sollten nicht hinter einem Marktplatzprofil verschwinden.
Frage, ob ein Labor- oder Analysehinweis aktuell und chargenbezogen ist. Ein Logo allein beantwortet das nicht.
Pulver und Kapseln unterscheiden sich vor allem bei Komfort, Einheiten, Verpackung und Preis.
Rechne auf 100 g derselben Zutat oder eine andere klar ausgewiesene gleiche Menge um.
So wird der Preis vergleichbar
Beispiel ohne Marktpreisbehauptung: Teile den Produktpreis durch die enthaltenen Gramm Kreatin-Monohydrat und multipliziere mit 100. Berücksichtige Versandkosten, wenn sie für den tatsächlichen Kauf anfallen. Bei Kapseln muss erst die Kreatinmenge pro Kapsel mit der Zahl der Kapseln multipliziert werden.
Diese Rechnung sagt nichts über Qualität. Sie verhindert nur, dass Packungsgröße oder Portionsdefinition einen Preisvorteil vortäuschen.
Online, Drogerie oder Apotheke?
Der Verkaufskanal ist kein automatisches Qualitätssiegel. In jedem Kanal gelten dieselben Prüfaufgaben: verantwortlicher Anbieter, vollständiges Etikett, Rückverfolgbarkeit, verständliche Mengenangabe und belastbare Dokumentation. Bei einem Marktplatz ist zusätzlich wichtig, wer tatsächlich verkauft und versendet.
Warum hier keine Bestenliste steht
Preise, Rezepturen, Chargen und Nachweise ändern sich. Ohne einen aktuellen, einheitlich erhobenen Produktdatensatz wäre eine Rangliste Scheingenauigkeit. Dieses Angebot bewertet deshalb Kriterien statt Marken und verweist für die Struktur auf den Kreatin-Vergleich.